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21.02.2017, 11:03 Uhr
Fuß- und Radweg an der Adolf-Oesterheld-Straße
Wie kommt man sicher ins Gewerbegebiet?
Einen Radweg zu bauen ist eine Sache, ihn zu unterhalten, ihn verkehrssicher zu erhalten und für die Nutzung attraktiv zu halten, eine ganz andere. Der einseitige, für beide Richtungen kombinierte Fuß- und Radweg entlang der Adolf-Oesterheld-Straße ist dabei ein „gutes“ Beispiel.
Der Ausbau des Gewerbegebietes Wunstorf-Süd durch die Bebauungspläne „Niedere Wanne“ und nun aktuell „Luther Forst West“ hat und wird für eine deutliche Zunahme des Verkehrs auf der Adolf-Oesterheld-Straße gesorgt. Die Straße jedoch ist im Wesentlichen geblieben, wie sie war. Auch am dort gelegenen Radweg hat sich in den letzten Jahren nichts getan.

Dabei ist doch eigentlich das Gewerbegebiet mit dem Fahrrad und auch zu Fuß aus Luthe und auch vom Bahnhof aus gut zu erreichen. Der Zustand des Fuß- und Radweges allerdings ist insbesondere ab der Marley-Zufahrt in Richtung Gewerbegebiet in einem schlechten Zustand und ein besonderes Problem kommt dazu – der ohnehin schmale Weg grenzt direkt an die Fahrbahn, auf der neben PKW auch viele LKW verkehren.

Leider ist auch zu beobachten, dass die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h) vom KFZ-Verkehr häufig überschritten wird. Besonders der starke und wohl auch in Zukunft zunehmende Schwerlastverkehr führt (insbesondere bei Begegnungsverkehr) dazu, dass Fahrzeige abschüssig dicht am Fuß-/Radweg entlang fahren und einen starken Fahrwind-Sog erzeugen.

Dies ist besonders gefahrvoll für Fahrradfahrer, die die Steigung der Rampe langsam bewältigen und durch Anstrengung abgelenkt und ggf. unsicher sind. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zur Fahrbahn die Gefahr durch aufgewirbelte Gegenstände und bei winterlicher Witterung durch von LKW herabfallende Eisplatten.

Im Zuge der zu erwartenden Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Luther Forst West und der Realisierung des Kreiselbaus an der Einmündung der Albert-Einstein-Straße auf die K344 sollte die dringend erforderliche Verbesserung der Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger nach Meinung der Luther CDU nun endlich erfolgen.

Hierzu hat die CDU im Ortsrat Luthe beantragt, dass sich die Gremien der Stadt Wunstorf bei der Region Hannover für die Umsetzung folgender Maßnahmen einzusetzen:

- Errichtung einer Sicherheitsplanke mit Bügel (vgl. auf der Bahnbrücke)
- Verbreiterung und Sanierung/Erneuerung des kombinierten Fuß- / Radweges
- Einrichtung Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 km/h (ab Ende Bahnbrücke bis hinter Albert-Einstein-Str.) bis zur Realisierung der baulichen Maßnahmen um eine vorübergehende Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer im Bereich Marley – Zu-/Abfahrt, weitere Zu-/Abfahrten für Gewerbebetriebe und Tankstelle zu erreichen.