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12.02.2020, 22:02 Uhr
Informationsbesuch beim Wasserverband Garbsen-Neustadt
Wasser. Was einfach klingt und bei uns mit meist einer Handbewegung aus dem Hahn kommt, wird in Wirklichkeit mit einigem Aufwand als Trinkwasser aufbereitet und bereitgestellt. Für Luthe macht dies der Wasserverband Garbsen-Neustadt, den wir heute mit einer 20 Personen starken Gruppe besuchten.
Im Rahmen einer ausführlichen Führung durch das Wasserwerk Forst Esloh erklärte der Leiter Wassergewinnung Marcus Möser, unterstützt von Verbandsvorsteher Wilfried Aick und dem kaufmännischen Leiter Sebastian Kratz, detailliert die Wassergewinnung und den Aufbau des Wasserverbandes Garbsen-Neustadt.
Zustande gekommen war der Besichtigungstermin im Rahmen der auf vielen Ebenen geführten Diskussion um Nitratbelastung. Die Vertreter des Wasserverbandes zeigten die verschiedenen Möglichkeiten und deren Erfolg auf, die Nitratwerte im ebenfalls zum Verband gehörigen Werk Hagen, von wo aus Luthe beliefert wird, zu senken. Dabei zeigte sich, wie nicht nur die Wassergewinnung und -aufbereitung sondern auch das Verbraucherverhalten Auswirkungen auf Wasservorräte, -qualität und letztendlich den Preis haben.
Der Besuch brachte auch Aufschluss über viele technische Details, Grenzen der Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit. Nachdenklich machte die Darstellung der Verbrauchskurve. So sind die gewohnten Spitzenverbräuche, wie sie z. B. jeden Morgen anfallen, durch Wasservorräte und Leitungsnetz leistbar, doch automatische Beregnungsanlagen können im Sommer das System an seine Grenzen bringen.

Bei aller Sorge um die Zukunft der Wasserversorgung: Das bereitgestellte frischgezapfte Esloher schmeckte nach dem Rundgang.
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