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25.03.2017, 22:35 Uhr
Burghardt Seibt wird mit dem Ortspreis geehrt

Strahlender Sonnenschein.

Der Frühlingsempfang des CDU Ortsverbandes war aber nicht nur aus meteorologischer Sicht schon mal ein Erfolg.

Das weitere Gelingen der Veranstaltung lag natürlich vor allem in den Händen der über 50 Besucherinnen und Besucher, die allerdings auch zahlreich die Möglichkeit hatte, Applaus zu spenden. So führten vom CDU Ortsverband Luthe Gabriele Schmitz, Andreas Lange und Heinz-Gerhard Kück durch die Veranstaltung.

Neben Stellungnahmen zur aktuellen politischen Lage, da sind nur einmal die Themen Verkehr, Straßenausbau und Schule genannt, hatte der Verband aber dann vor allem die Ehre Burghardt Seibt mit dem Ortspreis der Luther CDU auszuzeichnen.

Mit dem „Blaumaler“ hatte man sich auch ein Luther Original ausgesucht, denn Burghardt Seibt ist im Ort bekannt und steht für viele auch für ortstypische Bilder. Sei es auf Schützenscheiben, in der Kulisse der Bühne beim Schützenfest, auf den Luther Mottowagen beim Schützenfest oder seit einiger Zeit auch sehr aktuell auf den Stromkästen in Luthe.

Hier setzt Seibt eine Initiative des Heimatvereines wirklich originell und heimatverbunden um. Bereits auf 17 sonst im tristen grau erscheinenden Kästen sind nun mittlerweile Luther Motive abgebildet. Er ist eben jemand, der aus einer Idee, einer kleinen Anregung, etwas wirklich Tolles schaffen kann.

Doch nicht nur Ehrungen standen auf dem Programm. Interessiert hörten sich die Gäste die aktuellen Themen an, die der Wunstorfer Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt, der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt und der Landtagsabgebordnete Sebastian Lechner darstellten.

Insbesondere Lechner konnte mit seinen Ausführungen zum Thema Unterrichtversorgung an den Schulen in Neustadt und Wunstorf einiges ungläubiges Staunen auf die Gesichter der Besucher zaubern. Aber auch das Thema Sicherheit lies viele aufhorchen und über die personelle Ausstattung der Polizei nachdenken.

Dr. Hoppenstedt berichtete von aktuellen Themen aus dem Bundestag und zeichnete ein interessantes Bild zwischen mit dem Verhalten des derzeitigen Koalitionspartners in den vergangenen Jahren und den Forderungen des neuen Spitzenkandidaten der SPD.
Souverän nahm sich Bürgermeister Eberhardt den lokalen Themen an. Er berichtete über aktuelle Entwicklungen und ging auch unangenehmen Themen nicht aus dem Weg. Er zeigte aber auch auf, wo sich die Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten lokaler Politik befinden und welchen Herausforderungen insbesondere in finanzieller Hinsicht eine Kommune ausgesetzt ist. Ähnlich wie die Luther CDU sieht er auch die Forderungen nach einer Verallgemeinerung von Straßenausbaukosten durchaus kritisch.

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